
HochGenuss 2026
Erste Produkt-Highlights stehen fest
Rund 450 Produkte von über 100 Betrieben
GenussJurien sind geschlagen
Die GenussJurien für den HochGenuss 2026 sind geschlagen: In den vergangenen Wochen wurden im Gut Schlossberg für die Region Zentralraum Graz, im Schloss Seggau für die Region Süd- und Weststeiermark, in der Tourismusschule Bad Gleichenberg für die Region Ost- und Südoststeiermark sowie im Agrarbildungszentrum Hafendorf für die Region Obersteiermark die eingereichten Spezialitäten verkostet und bewertet. Unter dem Juryvorsitz von GenussPatron Christian Kizian Kleemann nahm die Fachjury mehr als 450 Produkte von über 100 Direktvermarkterinnen und Direktvermarktern in acht Kategorien genau unter die Lupe. Die Ergebnisse werden aktuell ausgewertet und nach den Osterfeiertagen an die Betriebe bekanntgegeben. Einige besondere Highlights stehen jedoch bereits jetzt fest.
Beim HochGenuss präsentieren die besten Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter des Landes ihre Produkte persönlich, laden zum Verkosten ein und geben Einblicke in ihr Handwerk. Besucherinnen und Besucher erwartet eine außergewöhnliche Vielfalt – von klassischen Spezialitäten wie Bauernbrot, Hofkäse oder Schinken bis hin zu kreativen Besonderheiten wie Kiwi-Chips, Kernölsteak oder Apfelbalsamessig.
Foto: Mein Bezirk | Markus Kropac

Brottradition und prickelnde Frische
Ganz vorne in der Wertung und damit fix beim HochGenuss vertreten ist die Familie Reiß aus Eggersdorf bei Graz. Sie überzeugte die Jury mit Backwaren und Fleischspezialitäten. Besonders ihr vielfach ausgezeichnetes Bauernbrot konnte erneut punkten. „Das Um und Auf bei unserem Bauernbrot ist unser Sauerteig, der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert – er wird 25 Jahre alt“, verraten Siegbert und Sigmar Reiß. Neben dem Brot waren sie auch mit ihren Buchteln und Fleischspezialitäten erfolgreich. „Es freut uns irrsinnig, dass es für Direktvermarkter wieder eine Bühne gibt. Sichtbarkeit ist für uns, die nur punktuell in GenussLäden in der Oststeiermark zu finden sind, sehr wichtig. Ich bin mir sicher, dass viele den Weg auf die Kasematten finden und echtes Lebensmittelhandwerk unterstützen“, so die beiden.
Mit dabei ist auch Mausser Most aus Hitzendorf. Ein Highlight des Betriebs ist der Frizzante Apfel – eine frische, prickelnde Komposition aus Rubinette und Jonagold. „Der HochGenuss bietet mit den Grazer Kasematten genau den festlichen Rahmen, den sich die Spezialitäten der Top-Direktvermarkter verdienen“, sagt Martin Mausser.
Foto: GenussJury im Gut Schlossberg in Graz (c) Karl Schrotter Photograph

Speckspezialitäten aus der Obersteiermark
Aus der Obersteiermark kommt Mitteregger aus Mautern, deren Liesingtaler Schinkenspeck die Jury besonders begeisterte. „Der HochGenuss ist für uns eine wunderbare Bühne, um unsere Produkte einem genussfreudigen Publikum vorzustellen. Genau diese Mischung aus Verkostung, Austausch und regionaler Vielfalt macht die Veranstaltung so besonders“, sagen Thomas und Sophie Mitteregger. Ebenfalls aus der Obersteiermark stammt Familie Liebminger aus Weißkirchen mit ihrem mild geräucherten Schopfspeck. „Beim HochGenuss kann man nicht nur verkosten, sondern auch die Menschen hinter den Produkten kennenlernen – und genau darauf freuen wir uns. Diese persönliche Atmosphäre macht die Veranstaltung so besonders“, so Liebminger.
Foto: Schinkenspeck von Familie Mitteregger (c) Johanna Graf

Handwerkliche Vielfalt von herzhaft bis süß
Für die Philosophie von Genuss ab Hof stehen auch Betriebe wie Familie Pucher aus Gnas. Der Betrieb setzt auf nachhaltige Weidehaltung und die ganzheitliche Verarbeitung vom Schaf. Daraus entsteht unter anderem ein geräucherter Schafrohschinken mit rund sechs Monaten Reifezeit. „Am HochGenuss findet man Spezialitäten, die man so nicht so leicht bekommt – und das gebündelt an einem Ort. Für Gäste ist das eine seltene Gelegenheit, so viele besondere Ab-Hof-Spezialitäten an einem Tag kennenzulernen“, sagt Stefan Pucher.
Süße Akzente setzen Sonja und Hubert Wippel mit ihrem Nuss-Joghurtkuchen, handwerklich hergestellt mit Freilandeiern, Bauernjoghurt und feinem nussigem Geschmack. „Der HochGenuss ist mehr als eine Verkostung – er ist ein Fest für alle, die regionale Qualität und echte Lebensmittel lieben“, sagen sie.
Der HochGenuss 2026 zeigt damit schon jetzt, wie vielfältig, hochwertig und innovativ die bäuerliche und handwerkliche Direktvermarktung in Österreich ist. Wer regionale Spitzenprodukte entdecken, mit Produzentinnen und Produzenten ins Gespräch kommen und ausgezeichnete Spezialitäten an einem Ort genießen möchte, sollte sich diesen Termin vormerken.
Foto: Schafrohschinken (c) Familie Pucher
